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15.06.08 Siegerfeier Crossalps 2008 - Wendepunkt am Limit.
Die Kilometer sind abgespult - mehr zu Fuss als in der Luft , denn das Thermikfugwetter war nicht optimal - Die ganz grosse Mehrheit der Teilnehmer war rechtzeitig vor dem Zielschluss um 17:°° Uhr an der Zielglocke.

Sepp Gschwendtner und Rüdiger Hübel ehrten die Sieger der drei Kategorien Damen - Tandem und Solopiloten. Selten sieht man auf einem Haufen so viele erschöpfte aber glückliche Gesichter - der fast schon obligatorische Regenguss zur Siegerehrung konnte die super Stimmung nicht trüben.

Stimmen zum Wettbewerb 2008:

Pressebericht im OVB 20.06.08
Thema im Flieger-Forum

Sieger der Crossalps 2008- Tamegger Herbert und Georg Schreder berichten:

 Alle Jahre wieder ...
... von der Idee begeistert und bei jeder Crossalps Veranstaltung dabei.

Bei den ersten zwei Bewerben war für jeden Teilnehmer die Aufgabe vorgegeben.
Start Hochries/D – Ziel Zell/See A. Aufgrund mangelnder Erfahrung und schlechtem Wetter waren wir im ersten Jahr vom Ziel ziemlich weit entfernt. Die Teilnahme am zweiten Bewerb lief anfangs besser, endete aber in Leogang.

Die Teilnahme im letzten Jahr stimmte uns erst positiv, da der Wendepunkt in unserem Heimatort Kössen Unterberg vorgegeben war, und wir von unserem Heimvorteil überzeugt waren. Aber schon nach einiger Zeit mussten wir feststellen, dass fehlende Kondition auch die Motivation bremst.

Im Herbst 2007 wurde dann folgender Entschluß gefasst:

Regelmäßiges Training und eine konkrete Route festzulegen!
Bei der Routenplanung ging ich von schlechten Flugbedingungen aus, wählte die Bergkette Richtung Pinzgau/Salzburg, legte den Wendepunkt fest - Rotwandalm/Westendorf, suchte optimale Berge zum Abgleiten und setzte die kürzeste Gehstrecke fest.

Zuversichtlich und gut vorbereitet nahmen wir am Freitag am Briefing teil. Und am Samstag um 8.00 Uhr starten wir voll motiviert Richtung Duftbräu/Samerberg mit Ziel Kranzhorn. Endlich erstes Abgleiten nach Niederndorf, und hier mussten wir entscheiden ob wir den Aufstieg zum Zahmen Kaiser wagen sollen, oder nach Söll und dann auf die Hohe Salve zu wandern.
Letzteres war die sichere Variante und so maschierten wir nach Söll auf die Hohe Salve.
Wir hofften so hoch wie möglich am Gegenhang in Westendorf zu landen und auf die Alpenrose zu wandern. Zum Glück erwischten wir schwache Thermik über Westendorf die uns noch auf Gipfelhöhe brachte. Der Gleitflug ins Windautal war nicht nur für den Fluganteil sehr wichtig sonder motivierte uns von neuem.
Am Fuße der Rot Wand Alm entschlossen wir unseren Wendepunkt zu setzen und gingen das Tal wieder Richtung Westendorf zurück.
Um 23.45 Uhr erreichten wir die Talstation in Hopfgarten wo unser Supporter die Schlafstelle errichtete. Am Sonntag 04.30 Uhr ging der Wecker, noch schnell frühstücken und um 05.00 Uhr ging es wieder weiter auf die Hohe Salve. Nach einem schönen abgleiter Richtung Eiberg bei Kufstein maschierten wir die restliche Strecke übern Heuberg ins Ziel.
Überglücklich unsere vorgenommene Route geschafft zu haben und pünktlich im Ziel zu sein hofften wir auf eine top 10 Platzierung. Das es zum Sieg reichte macht uns überglücklich und so feierten wir mit Freunde bis in die Morgenstunden.

Hut ab vor allen Teilnehmern und ein Dankeschön an die Veranstalter für diesen tollen und perfekt organisierten Wettbewerb.

Happy landing
Tamegger Herbert
Georg Schreder