ICARO Paragliders




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Sieger der Crossalps 2014

In der Solowertung Herren gewinnt Thomas Hofbauer vor Sebastian Huber und Pascal Purin.

In der Solowertung Damen gewinnt Christin Kirst vor Lisa Bauer und Vera Polaschegg.

Die Tandemwertung gewinnen Josef Bamberger mit Arnold Egger vor Leander Dagn mit Michael Fahringer und Anselm Rauh mit Christoph Weber.
Die Teamwertung gewinnen die ICARO Buam
Werner Schütz und Bubi Herold vor den Rhönschafen Jörn Niehuesbernd und Remy Ochmann und Flytastics Georg Barczewski und Manuel Piechotka.

Sonderwertung "Weiteste Gehstrecke" - ein Paar Schuhe von Hanwag - gewinnt Thomas Hofbauer
Sonderwertung "Längster Flug" - Leichtgurtzeug von NOVA - gewinnt Boxi
Sonderwertung "Höchster Fluganteil" - Geldpreis von Flugschule Oberaudorf - gewinnt Boxi

Tombola-Hauptpreis - Gleitschirm von Little Cloud - geht an Hans Boretzky

Erlebnisbericht von Thomas Hofbauer (SM 1)
Erlebnisbericht von Hans Boretzky (SM 30)


Pressestimmen und onlinelinks zum Wettbewerb 2014:

Pressebericht 10.07.2014 - OVB:   Online-Version

Beachtliche Leistungen

Über 100 abenteuerlustige Gleitschirmpiloten aus sechs Nationen trafen sich am Fuße der Hochries/Samerberg zu einem Outdoor-Wettbewerb der besonderen Art. Zum zehnten Mal wurde die Crossalps ausgetragen, eine Kombinationsveranstaltung aus Bergsteigen und Gleitschirmfliegen.

Die anspruchsvolle Herausforderung an die Athleten: Zu Fuß oder mit dem Gleitschirm fliegend innerhalb 33 Stunden so weit wie möglich vom Start am Samerberg wegkommen und rechtzeitig wieder zurück im Ziel in Grainbach sein. Wenn man bedenkt, dass die gesamte Flugausrüstung inklusive des vorgeschriebenen Sicherheitsequipments (Notfallschirm, Helm, Protektoren, GPS-Logger) schon so um die 15 Kilogramm wiegen kann und dieser "Ballast" immer vom Athleten mitgeführt werden muss, erscheinen die Leistungen umso beachtlicher. Der Sieger Thomas Hofbauer aus St. Ruprecht in Österreich legte seinen Wendepunkt 80 Kilometer entfernt nach Fuschl am See im Salzkammergut. Von den 160 Kilometern Luftlinie konnte er bei wechselhaften Wetterbedingungen 50 Kilometer mit dem Gleitschirm fliegend zurücklegen, die restliche Strecke musste er zu Fuß bewältigten. Unterm Strich bedeutete das für ihn eine Gehstrecke von sage und schreibe 146 Kilometern. Nicht jeder ist bereit und dazu in der Lage, solche Strecken mit Gepäck und zu Fuß zu bewältigen, aber der besondere Reiz bei diesem Event liegt nicht primär darin, Erster zu werden, sondern seinen Wendepunkt am persönlichen Limit zu finden. Wetterbeurteilung, Taktik, Routenwahl und Risikomanagement stellen dabei hohe Ansprüche an die Athleten. Insgesamt wurden von den 102 Teilnehmern in unterschiedlichen Klassen 2700 Flugkilometer, 6000 Gehkilometer, 260 Flüge und unzählige Höhenmeter bewältigt. Alle kamen wohlbehalten wieder am Samerberg an. Weitere Informationen und alle Ergebnisse unter www.crossalps.com. re


Kommentare von Teilnehmern:

...Hallo liebe Organisatoren,
ein ganz großes Dankeschön an die Macher von CrossAlps. Das waren diesmal die schönsten CrossAlps, die ich je hatte.
Ich hab mir Musik aufs Handy geladen für den Bewerb, hab aber nichts angehört, weil ich beim Wandern immer jemand getroffen hab. Das ist was es ausmacht, mit anderen Fliegern das Ganze angehen, auch wenn man sich gar nicht kennt, ein Stückl zusammen gehen, sich austauschen und gemeinsam 'leiden'. Nur bissl leiden, meine Entscheidung, diesmal mehr auf Berge als im Flachen zu gehen hat mir soviel mehr Spass gemacht und gelohnt hat es sich dann auch, Westwind sei Dank. Ein schönes Wochenende und ein toller Geburtstag mit einem spannenden Flug, weil mir das GPS über dem Hochgern mangels Ersatzakku ausgegangen ist.

Liebe Grüße und Danke für das grüne T-Shirt :-)
Christin Kirst (SD 1)...

...vielen Dank nochmal für eure Mühen und euren Einsatz, ihr habt eine tolle Veranstaltung organisiert. Hat sehr viel Spass gemacht! Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder dabei sein kann.      Viele Grüße Peter...

...ich war das erste Mal dabei -als Zuschauer- und es hat riesen Spaß gemacht! Die Teilnehmer auf ihrer Competition auf den Fotos einzufangen, hatte schon was von einem Stormchaser- ich bin mehr gerannt, als gegangen ;-) ...
Wünsche immer genug Luft im Flügel!   Liebe Grüße Anja...


Berichte von Teilnehmern:

Bericht von Thomas Hofbauer:
(1. Platz Solowertung Männer 2014)
(Bilder zur Grossansicht bitte anklicken)




Crossalps 2014
Nachdem ich voriges Jahr aufgrund der X-Alps Teilnahme auf einen Start beim Crossalps verzichten musste, freute ich mich heuer umso mehr einen der Begehrten Startplätze für den Jubiläumsbewerb ergattert zu haben.
Schon ein irres Gefühl gemeinsam mit 110 Fliegern unten am Start zu stehen, nach einem letzten sorgfältigen Wettercheck vor dem Start erschien mir aufgrund des starken Westwindes die Route nach Osten am sinnvollsten.
Kurz vorm Startschuss setzte wie in Alptherm prognostiziert Regenschauer ein. Der Erste Aufstieg auf die Hochries war trotz des Regens, durch nette Gespräche mit Boxi und Pascal, sehr kurzweilig. Oben angelangt war erst mal nichts mit gemütliches einsitzen ins Hochrieshaus, da der Regen inzwischen wieder aufgehört und ein moderater Nordwestwind eingesetzt hatte. Meinem Plan folgend startete ich am Hochrieshaus mit einigen anderen Piloten die inzwischen eingetroffen waren. Ich konnte gemeinsam mit meinen Novateamkollegen Pascal Purin und Steve Nash die Hochries soarend überhöhen und praktisch ohne Höhenverlust in Richtung Kampenwand fliegen. Vor der Ersten Talquerung hieß es nochmals maximale Höhe machen um eventuell an der Kampenwand im Westwind wieder aufzusoaren zu können. Steve und ich mit unseren Mentoren hatten in etwa die gleiche Höhe, Pascal im nagelneuen Triton konnte seinen Überflug etwas höher starten als wir und kam dank der gewaltigen Gleitleitung um gut 300m höher als wir an der Kampenwand an und konnte von dort aus als einer der wenigen weiterfliegen. Steve und ich mussten im Tal am Fuße der Kampenwand einlanden und den Aufstieg zu Fuß in Angriff nehmen. An der Kampenwand bekam ich dann von Christoph Weber den Tipp von einem kleinem Startplatz auf der Südseite der Kampenwand. Von diesem Startplatz konnte ich dann ein kleines Sonnenfenster nutzen, um die Kampenwand erst sehr langsam und mühsam, dann immer besser werdend überhöhen. Nach der Querung zum Hochgern konnte ich den Einstieg in die nächste Thermikquelle sehr tief aber problemlos finden, weiter ging der Flug über Hochfelln, Unternberg auf den Rauschberg. Dort gab es eine freudige Überraschung, ich sah Pascal den ich das letzte Mal an der Kampenwand getroffen hatte wieder. Die letzte Talquerung zur Zwieselalm konnten wir gemeinsam machen, Pascal drehte dann am Ende des Massivs um da dort die CTR Salzburg beginnt und ein einfliegen automatisch die Disqualifikation bedeutet hätte. Da es aber erst 15 Uhr war, war ein umdrehen mit Pascal keine Option für mich, ich flog daher so nah als möglich an die CTR heran und spiralte dann ab und landete auf der letzten möglichen Wiese vor Beginn der CTR (ich hatte mir den Verlauf der CTR sehr genau angeschaut, denn ein Missgeschick wie bei X-Alps wollte ich mir nicht mehr leisten). Mein Ursprünglicher Plan, für das eher bescheidene Flugwetter war ein Wendepunkt von 50km, wenn alles super läuft maximal 60km, musste aufgrund der doch einigermaßen guten Flugbedingungen, nochmal genau überdacht werden. Nach dem Zusammenlegen trabte ich also erstmals los Richtung Salzburg, mein GPS zeigte mir schon nach einigen Kilometern die Annäherung an Wendepunkt 50 Kilometer an. Nach einer kurzen Telefonkonferenz mit Christian Grohs (der seine Crossalps Teilnahme aufgrund einer Grippe leider absagen musste), war kurzfristig ein neuer Wendepunkt bei Kilometer 80 in Fuschl am See direkt vor der Red Bull Firmenzentrale, fixiert. Die 35 Kilometer von Salzburg nach Fuschl hatte ich viele, viele Begleiter die, die aufgrund des Wolkenbruchs mit mir am Radweg unterwegs waren.

Hier noch einige Bilder vom Wendepunkt in Fuschl

 


Aufgrund des doch etwas längeren Heimweges (104km) musste ich die Sommerparty in Fuschl leider auslassen.

Nach einigen unfreiwilligen Irrwegen, Wasserdurchquerungen, ohne jede Pause und am Ende meiner Kräfte kam ich kurz vor 17 Uhr im Ziel an > Geschafft das härteste Rennen an dem ich je teilgenommen habe und mein Wendepunkt am absoluten Limit. Mein Dank gilt ganz Besonders meiner Freundin Vera die schon einige Zeit im Ziel war und die mich die letzten Kilometer ins Ziel motiviert hat, allen meinen Sponsoren und dem gesamten Crossalpsteam für die tolle Organisation der sensationellen Veranstaltung. Ich möchte aber auch allen anderen Teilnehmern/innen zu den außergewöhnlichen Leistungen gratulieren. Ganz besonders meinen Nova Teamkollegen/innen Vera (Platz 2 Damen), Pascal (Platz 3 Herren), Steve (Platz 11), Werner (Platz 16) und natürlich unserem Cäptain Till der aufgrund einer Magenverstimmung, den Sonntag nicht mehr nutzen konnte (bei erreichen des Zieles hätte sein Wendepunkt aber den fantastischen 9 Platz bedeutet)

Werner beim zeigen seines Wendepunktes Till happy trotz seiner Magenverstimmung





Vera, Lisa, Kristin am Stockerl Sebastin, Pascal und ich am Stockerl

 

 




Die Bilanz des Crossalpswochenende Sieg Herren mit einer Wertungsstrecke von 192 km, Gewinner des Crazy Walker Awards
Danke Tomy


Bericht von Hans Boretzky:
(30. Platz Solowertung Männer 2014)
(Bilder zur Grossansicht bitte anklicken)




Crossalps 2014- das 10. Mal!
Wie auch den anderen Teilnehmern fing bei mir der Stress bereits im März bei der Anmeldung an.
Hoffentlich bin ich schnell genug und dann dabei.
Der Stress wich dann schnell der Vorfreude, als ich fix gemeldet war.

Endlich war es dann soweit, das Wochenende kam näher und es wurde zum Briefing geladen.
Das war natürlich wieder top organisiert und die Pastaparty war das erste gesellschaftliche Highlight.

Durch die Fußball- WM-Übertragung wurde das Briefing zwischendrin unterbrochen und wie jedes Jahr stellte sich die Wetterprognose wieder als der schwierigste Faktor heraus.

Am nächsten Tag waren wir dann alle mit großer Freude und Begeisterung am Start.
Um 8 Uhr ging es dann los. Der Startschuss versagte zwar, aber alle wussten, dass jetzt 33 Stunden Spaß, Spannung und teilweise Quälerei vor uns liegen.
Als erstes ging ich auf die Hochries über die Westseite, um bereits beim Aufstieg den Wind beobachten zu können.
Nach dem nassen Aufstieg empfingen mich dann optimale Startbedingungen und die ersten Piloten in der Luft.
Schnell machte ich mich fertig und startete um nach Osten zu fliegen. Nach dem ersten Talsprung lies ich die Kampenwand rechts liegen und mogelte mich über die nördlichen Hügel bis nach Marquartstein.

Dort ging ich nach einer Zwischenlandung auf den Hochgern, wo mich auch wieder optimale Startbedingungen empfingen. Andere Piloten flogen bereits über mich hinweg.
Zusammen mit dem erstplatzierten Tandemteam aus Kössen ging es weiter Richtung Hochfelln.
In Eisenärzt musste ich wegen der nahenden Front landen.
Nicht so schlimm- war ja vor dem Haus meines Freundes gelandet, der Grill war schon an  und der Wendepunkt somit gefunden.

Nach einer Nacht bei den Klosterschwestern in Maria-Eck ging es um 5 Uhr los auf den Hochfelln.
Dort waren bereits einige Teilnehmer aus Kössen usw. beim Frühstücken.

Die Auslöse war dann erst gegen 11.30Uhr zuverlässig, sodass die inzwischen ca. 30 anderen Teilnehmer und ich starteten und uns im Pulk auf dem Heimweg machten.
Leider musste ich vor Frasdorf landen und die letzten 5 Kilometer laufen.
Aber nicht so schlimm, im Ziel erwarteten mich andere Teilnehmer und Zuschauer mit einem herzlichen Empfang.
Nach der Dusche und dem ersten Weißbier war die Welt in Ordnung und der gemütliche Teil konnte beginnen.
Um 19.00Uhr fing dann der offizielle Teil an.
Als erstes wurde mit der Verlosung der vielen Sachpreise begonnen und ich sah viele tolle Preise an mir vorübergehen.
Doch dann wurde es spannend, der Hauptpreis, ein Schirm der Firma Little Cloud wurde verlost.
Und was soll ich sagen, das Glück war dieses Jahr auf meiner Seite.

Dafür möchte ich mich recht herzlich Bei Ralf und der Firma Littlecloud Deutschland bedanken

! Ich werde sicherlich viel Spaß dabei haben!
Anschließend wurden dann die Platzierungen in den verschiedenen Wertungsklassen bekannt gegeben.
Respekt vor der Leistungen die jeder für sich selbst gebracht hat!
Als Fazit kann man nur folgendes sagen:
Wie jedes Jahr ein spitzen Event, top organisiert und jedem Teilnehmer war der Spaß ins Gesicht geschrieben - manchen sah man es auch am Gang an ;-)
Vielen Dank an das tolle Organisationsteam , die Sponsoren und das sportliche Verhalten aller Teilnehmer!
Bin nächstes Jahr wieder dabei!
Hans B.